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![]() Der Dom des Frankenlandes in Wölchingen |
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Eingebettet in das Umpfertal und den Schüpfer Grund liegt Boxberg mit seinen zwölf Ortsteilen. In vielen Ortsteilen sehen Sie malerische und zum Teil sehr alte Fachwerkhäuser. Hier erwartet Sie eine Mischung aus Erholung und Ruhe auf der einen, sowie vielfältige Freizeitmöglichkeiten auf der anderen Seite. Gut ausgebaute und markierte Wanderwege führen in abwechslungsreiche Mischwälder. Als landwirtschaftliche Besonderheit sind der Anbau von Dinkel und die Produktion von holzfeuer-gedarrtem Grünkern hervorzuheben. Boxberg ist außerdem Ausgangspunkt für eine Reihe interessanter Ausflüge zu nahegelegenen Zielen.
Die Burg ist im 10. bis 12. Jahrhundert entstanden. 1470 wurde sie zerstört, nach ihrem Wiederaufbau 1523 erneut zerstört. Unter Albrecht von Rosenberg, einem der berühmtesten Ritter Frankens, wurde sie ab 1547 nochmals aufgebaut. Während der Verpfändungen an Würzburg und Mergentheim verfiel die Burg zusehends. 1748 mußte der pfälzische Amtssitz vom Burgschloß in die Stadt verlegt werden. Unter Leinigen und Baden ging der Verfall weiter. 1854 wurde die Schloßruine, das einst "festeste Haus in Franken", an einen Maurermeister verkauft und als Steinbruch ausgeschlachtet. 1893 endlich kamen Schloßberg und die restliche Burgruine in den Besitz der Stadt und in die Pflege des Verschönerungsvereins
Sehr interessant sind das 1610 erbaute Rathaus der Stadt (heute Sitz des Heimatmuseums) und das Kurpfälzische Amtshaus (Bild), das um 1748 nach Plänen von Rabiliatti erbaut wurde (heute Sitz des Rathauses). Vorhandene Reste der Stadtmauer zeigen noch die Alten Grenzen des mittelalterlichen Boxbergs. Der äußerliche einfach gehaltene Bau der katholischen Kirche (Bild) wurde (ohne Turm) 1709 - 1712 nach Plänen von Balthasar Neumann errichtet.
"Dom des Frankenlandes"(Bild): Die hoch aufragende evangelische Kirche entstand in der ersten Hälfte
des 13. Jahrhunderts als romanische, dreischiffige Pfeilerbasilika mit Querschiff (kreuzförmiger Grundriß). Ob der 1878/79
rekonstruierte, achteckige Vierungsturm schon von Anfang an ausgeführt war, ist unklar. Als Bauherren sind die Edelherren
von Boxberg und der Johanniterorden, manchmal auch noch der Templerorden, in der Diskussion. Die Johanniter unterhielten
in Wölchingen eine bedeutende Niederlassung (Kommende mit Komtursitz). Die Kirche war eine Wehrkirche, mit dem Kirchhof
zusammen eine Kirchenburg. Zu den Besonderheiten zählen Nischengräber aus dem 13. Jahrhundert und spätgotische
Epitaphien aus dem 15. Jahrhundert.
Für ausführliche Informationen über diese spätromanische Kirche klicken Sie hier!
Die evangelische Kirche besteht im Grunde aus zwei aneinander gebauten Langhäusern (Winkelhaken-Grundriß). Das Ältere stammt aus dem 13., das Jüngere aus dem 17. Jahrhundert. Fresken aus dem 15. Jahrhundert stellen die Passionsszenen dar. Interessant sind auch der Altar aus dem 18. Jahrhundert, die steinerne Kanzel und zwei Epitaphe aus dem 16. Jahrhundert. In der Kirche steht eine Adam-Ehrlich-Orgel.
Das vierflügelige ehemalige Wasserschloß (Bild)der Herren von Rosenberg wurde ab 1610, in der Zeit der Renaissance, errichtet. Der Urbau entstand bereits 1561. Das wehrhaft ausgestattete Gebäude diente früher unter anderem als Sitz fränkischer Adliger, als Gottesdienstraum, später auch als Rathaus und Ortsgefängnis.
Heute ist in dem Bau eine Sprachheilschule eingerichtet. Ferner beherbergt er Kultur- und Gemeinschaftsräume der Stadt. Besonders reizvoll erscheint sein Innenhof. Der mediterran gestaltete Mittelpunkt des Gebäudes ist mit einem Glasdach überdeckt.
In Angeltürn befindet sich eine sehr interessante Bergkirche (Bild), eine Wehrkirche mit Fresken aus dem 15. Jahrhundert. Sehenswert ist auch das Dienheimische Schlößchen (erbaut 1617), das heute als katholische Kirche dient.
In Oberschüpf befindet sich eine Wehrkirche aus dem 12. Jahrhundert (Bild). Hier haben sich frühgotische Wandmalereien (um 1290) fast vollständig erhalten. Die Ruine des Wasserschlosses von 1587 und das benachbarte fachwerkreiche Fischerhaus (Bild) sind weitere Sehenswürdigkeiten.
In Bobstadt finden wir in der evangelischen Kirche (auch als Wehrkirche gebaut) (Bild) eine herrliche Barockorgel. Die Glocke der Kirche stammt aus dem Jahr 1367.
In und um Kupprichhausen sind besonders viele Bildstöcke zu bewundern.
Wer auf einer Wanderung in Schweigern vorbei kommt, sollte sich die herrliche Aussicht vom dortigen Aussichtspavillon nicht entgehen lassen.
Sehenswert ist auch die Chorturmkirche in Uiffingen, die 1819 im Weinbrennerstil erbaut wurde und das älteste Orgelgehäuse der Evangelischen Landeskirche Baden (1612) enthält.
Heimatmuseum Boxberg (im alten Rathaus): Öffnungszeiten nach Vereinbarung mit Frau von Müller, Meisenweg 12, 97944 Boxberg, Tel. 07930/6838
· Beheiztes Freischwimmbad
· Sportfliegen und Fallschirmspringen auf dem Sport- und Segelflugplatz
· Tennis
· Trimm-Dich-Pfad
· markierte Wanderwege
· Waldlehrpfad
· Grillplätze
· Wanderparkplätze
· Betreuung der Kinder von Feriengästen
· Boxberger Maimarkt ( Wochenende nach Christi Himmelfahrt)
· Historisches Altstadtfest (3. Wochenende im Juli)
· Schüpfer Weintage ( letztes Augustwochenende)
· Grünkernfest Kupprichhausen (Wochenende nach den Schüpfer Weintagen)

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